Jona

Eine Geschichte von Meer und Sturm und einer dunklen Höhle

Im Rahmen der Kreativtage der evangelischen Grundschule Barth konnte ich dieses Projekt Anfang Mai 2015 mit einer Gruppe von Schülern durchführen. Die biblische Geschichte von Jona wurde in mehreren Abschnitten erzählt und zu jedem Abschnitt gab es eine Gestaltungsaufgabe. Dabei sollte experimentell und skizzenhaft das, was bei dem einzelnen Schülern an Bildern und Ideen zu dem Gehörten anklang, mit Mitteln der Zeichnung und Malerei aufs Papier gebracht werden. Die Schüler konnten mit den angebotenen Materialien wie Tusche, Acryl, Stifte und auch Collagen, experimentieren und Erfahrungen sammeln. Durch die Einschränkung der Farben auf Schwarz, Weiß, Blau und Gold entstand eine Konzentration auf Linie und Strukturen. Die Schüler konnten erleben, wie auch eine einzelne Linie starke Ausdruckskraft haben kann, wenn sie authentisch ist. Zum Schluß wurden die einzelnen Blätter zu einem kleinen Buch gebunden und die erste eigene Bildergeschichte mit nach Hause genommen werden- jedes Einzelne sehr schön und individuell!

Fernweh und Erfindergeist

Fasziniert von dem Stummfilm „Frau im Mond" von Helmut Lang (1929), baute der Raketenpionier Karl Poggensee Zeit seines Lebens an Raketen und Abschußrampen. Aus Milchkannen, Zeichenrollen und Papphüllen wurden die ersten Modelle gefertigt. 1952 fanden die Starts einer Postrakete in Hespenbusch großes Medieninteresse. So manche Entbehrungen, viele Fehlstarts, ein abgebranntes Haus und einige Patente, die sich doch nicht in barer Münze auszahlten- er machte weiter und wurde ein gefragter Fachmann für Raumfahrttechnik. Er lebte unter anderem in Hespenbusch und Wildeshausen. In diesem Projekt wollen wir uns inspirieren lassen von seinem Forscherdrang und unsere eigenen Ideen zu Fernweh und Aufbruch, Suchen und Finden, Heimat und ferne Welten mit Papier, Stiften, Farbe und Fundstücken gestalten. Wir sehen ein Stück vom Stummfilm „Frau im Mond", Ihr könnt Bilder im Internet suchen und sammeln, was EUCH interessiert und fasziniert. Ich zeige Euch, wie wir Motive übertragen, eigen542t nicht gut zeichnen oder malen können, nur Spaß am Ausprobieren haben. Ich freue mich auf spannende Bildergeschichten!

Dieses Projekt sollte im Rahmen des Förderprogramms "Künste öffnen Welten" in Zusammenarbeit mit der VHS Wildeshausen in den Räumen der angegliederten Kunstschule in der Wittekindstraße 9, 27793 Wildeshausen stattfinden.

Am Homersen

Ebenfalls von der Bielefelder Bürgerstiftung gefördert wurde im Jahr 2011 ein Projekt mit einer 4. Klasse der Grundschule Am Homersen. Unter dem Titel "durch die Blume" entstanden Arbeiten im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur: Selbstporträts der Schüler, mit und ohne Lieblingsblume, wurden zusammengebunden zu einer gelungenen Aussendarstellung der Schule. Die Schüler gestalteten eine vorhandene Stellwand im Schulhofbereich, der Straße zugewandt (Rüggesiek). Der Öffentlichkeit präsentiert werden konnte sie im Rahmen eines Schulfestes, das Teil der 975ig-Jahr-Feier des Stadtbezirks Heepen war.

Tieplatzschule

Von der Bielefelder Bürgerstiftung gefördert, fand 2010 das Kunstprojekt mit zwei Klassen der Tieplatzschule, der Förderschule im Bielefelder Stadtteil Heepen, statt. Artisten und wilde Tiere inspirierten die Kinder zu mutigen Experimenten mit Tusche und Aquarellfarben. Es entstanden vielfältige, ausdrucksstarke Arbeiten die am Ende des Projektes im Bezirksamt Heepen ausgestellt wurden. Zur Eröffnung konnten Gäste aus ganz Europa begrüßt werden.

Bilder dazu finden Sie unter: http://tieplatz.wordpress.com/2010/05/10/zirkus/

Schattenwelten

Ein Hund, ein Baum, ein Vogel – alles in Deinen Händen! Spiel mit im Schattenkabinett: Wir lachen über Gesichter mit Knubbelnasen oder wundern uns, wo der Elefant herkommt. Wir versuchen Begriffe darzustellen, nur mit dem Schatten der Körper – mal sehen, ob es die anderen erraten können. Du formst mit Deinen Händen ein eigenes Schattenbild: die Umrisse werden abgezeichnet oder fotografiert und ausgedruckt. Dann kannst Du mit Farben daran weitermalen und erleben, wie die schwarz-weiße Welt wieder bunt wird. Und wenn Du nach Hause gehst, wirst Du staunen über die Schattenbilder, die überall in der Welt zu entdecken sind!

My Home is my Castle

Trutzburg oder Märchenschloss bunt oder verspielt, mit Aussichtsturm oder mit Garten? Baue Dein eigenes Haus, für Dich persönlich und wie es Dir gefällt! Aus einer Fülle von Material - Kartons, Stoffe, Styropor, verschiedene Papiere, Farben und Glitzer - kannst Du auswählen und mit Farben gestalten. Lass´ Deiner Fantasie freien Lauf und baue Dein persönliches Refugium, einen Ort zum Wohlfühlen. Hier bist Du König oder Königin! Und dann – mal sehen, was die anderen gebaut haben! Wir haben Platz, die Häuser zu einer kleinen Stadt anzuordnen. Fällt Euch ein Name zu Eurer (Klassen)Stadt ein?